Übersicht zu den Workshops

In den interaktiven Workshops werden einzelne Aspekte der Koordination und Steuerung der Frühen Bildung in Kommunen mit Fokus auf Armutsrisiken und soziale Benachteiligung vertieft.

In jedem Workshop stellt ein Bündnis/Verbund einführend die eigene Arbeit vor.

Sie können an einem der folgenden Workshops teilnehmen.

Präsenz-Workshops:

1) AG Nordstadt – wie Kommune, Kitas und Schulen gemeinsam Bildungspartnerschaften mit Eltern aufbauen

mit AG Nordstadt Hildesheim

Einer der Praxis-Schwerpunkte des kommunalen Bündnis im Hildesheimer Stadtteil Nordstadt ist die Partnerschaft mit Familien und Eltern. Diese besteht aus einer Angebotskette von der Schwangerschaft bis in die Grundschulzeit: Begrüßungs- und Eltern‑Kind‑Angeboten für künftige Krippenkinder, gesundes Frühstück, Bewegungs‑ und Musikangebote, sprachsensibler Elternarbeit („Elterntalk“) und Elterncafés.

2) Talente im Fokus – armutssensibles Handeln in der stadtweiten Kita-Praxis etablieren

mit ZUSi – Zukunft früh sichern! Gelsenkirchen

Das Bündnis ist heute Teil der kommunalen Regelstruktur von GeKita und der Stadt Gelsenkirchen. Mit einem Lebenslagen-Ansatz und dem „Gelsenkirchener Entwicklungsbegleiter“ werden individuelle Talente von Kindern unabhängig vom sozialen Status erfasst und gezielt gefördert. Besonders beispielhaft ist die armutssensible Haltung, die für alle Einrichtungen in kommunaler Trägerschaft gelebte Praxis ist.

3) Verlässliche Präsenz, lebendiges Netzwerk – Kita‑Sozialarbeit im Landkreis Mansfeld‑Südharz

mit "Frühe Hilfen und Kita‑Sozialarbeit" am Standort Sangerhausen im Landkreis Mansfeld‑Südharz

Die „Frühen Hilfen und Kita‑Sozialarbeit“ im Landkreis Mansfeld‑Südharz zeigen exemplarisch, wie in einer herausgeforderten Region durch verlässliche Präsenz in den Kitas und kluge Netzwerkarbeit Chancengleichheit für Kinder und Familien praktisch umgesetzt werden kann. Gesteuert wird das Netzwerk über das Jugendamt (Bereich Frühe Hilfen / Kita‑Fachberatung) in enger Zusammenarbeit mit Kitas, externem Träger, Gesundheitsamt und weiteren sozialräumlichen Partnern.

4) Eine ganze Stadt als Präventionskette von Geburt an

mit Monheim für Kinder - Monheim am Rhein

Trägerübergreifend sind alle 24 Monheimer Kitas Teil des von der Kommune koordinierten Familienzentren-Netzwerks. Das Bündnis verfügt über ein gemeinsames Präventionsleitbild mit den Kernzielen Entwicklungs- und Bildungsgerechtigkeit, soziale Teilhabe und gesundes Aufwachsen. Monheim zeigt beispielhaft eine gesamtkommunale, trägerübergreifende Bildungs‑ und Präventionsstrategie, indem Kommune, Jugendamt und alle Kita‑Träger über abgestufte Förderung, Familienzentren und Maßnahmen der Frühen Hilfen ein gemeinsames, dialogisch entwickeltes Präventionsnetz etablieren konnten.

5) Datenmanagement am Übergang durch das Kompetenzportfolio

mit der Pädagogischen Werkstatt Neubrandenburg-Ost

Der Standort Neubrandenburg Ost aus dem Programm Ein Quadratkilometer Bildung zeigt beispielhaft, wie Entwicklungsdaten von Kindern beim Übergang von der Kita in die Grundschule und in den Hort systematisch erhoben und über das Kompetenzportfolio der Universität Rostock mit Einverständnis der Eltern und unter Einbindung der Fach- und Lehrkräfte weitergegeben werden. So können Förderinformationen für die weiteren Bildungsorte nutzbar gemacht und Brüche in individuellen Entwicklungs- und Förderprozessen vermieden werden.

Online-Workshops:

1) Familienbildung im ländlichen Raum – dezentral stark, zentral koordiniert

mit Familienbildung im Landkreis Mühldorf am Inn

Das Bündnis hat sechs dezentrale Familienstützpunkte aufgebaut, die von einer zentralen, hauptamtlichen Bildungskoordinatorin gesteuert werden. Damit zeigt der Landkreis beispielhaft, wie Bildungspartnerschaften mithilfe niedrigschwelliger Formate wie den mehrsprachigen Elternratgebern und den dezentralen Elternbildungsprogrammen der Familienstützpunkte auch in einem Flächenlandkreis mit heterogenen Bedarfen der Familien möglich sind.

2) Kita-Sozialarbeit stadtweit verankern

mit Kita-Sozialarbeit Stadt Bad Kreuznach

In Bad Kreuznach wurden im Kontext der Kita-Sozialarbeit kommunal exemplarische Strukturen – von Beratungsgesprächen über Behördenbegleitung bis zu vernetzenden Elternangeboten wie dem Vorlesepicknick und Spielplatztreffen oder Familienwanderungen – unter Berücksichtigung der Trägervielfalt (städtisch/frei) und einer Sozialraumlogik etabliert.

3) AG Nordstadt – wie Kommune, Kitas und Schulen gemeinsam Bildungspartnerschaften mit Eltern aufbauen

mit AG Nordstadt Hildesheim

Einer der Praxis-Schwerpunkte des kommunalen Bündnis im Hildesheimer Stadtteil Nordstadt ist die Partnerschaft mit Familien und Eltern. Diese besteht aus einer Angebotskette von der Schwangerschaft bis in die Grundschulzeit: Begrüßungs- und Eltern‑Kind‑Angeboten für künftige Krippenkinder, gesundes Frühstück, Bewegungs‑ und Musikangebote, sprachsensibler Elternarbeit („Elterntalk“) und Elterncafés.

4) Datenmanagement am Übergang durch das Kompetenzportfolio

mit der Pädagogischen Werkstatt Neubrandenburg-Ost

Der Standort Neubrandenburg Ost aus dem Programm Ein Quadratkilometer Bildung zeigt beispielhaft, wie Entwicklungsdaten von Kindern beim Übergang von der Kita in die Grundschule und in den Hort systematisch erhoben und über das Kompetenzportfolio der Universität Rostock mit Einverständnis der Eltern und unter Einbindung der Fach- und Lehrkräfte weitergegeben werden. So können Förderinformationen für die weiteren Bildungsorte nutzbar gemacht und Brüche in individuellen Entwicklungs- und Förderprozessen vermieden werden.